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Im November 2005 ersteigerte ich relativ preiswert eine ehemalige NVA-ETZ 250, Tachostand: 11.400 km. Der Vorbesitzer, ein Schiffskoch der Bundesmarine, hatte sich bei dem Versuch, die ETZ zu restaurieren, gründlich übernommen. Einzig die schwarze Kunststoffbeschichtung von Rahmen und Blechteilen, sowie die hell beschichteten Räder erwiesen sich als professionelle Arbeit, auf der man aufbauen konnte. Im Übrigen hatten technische Unkenntnis und rohe Gewalt zu zahlreichen Zerstörungen geführt, die unter anderem den Einbau einer komplett neuen Telegabel erforderlich machten. Im Winter 2005/2006 folgte die Totaldemontage der ETZ und ihr vollständiger Neuaufbau. Sie besitzt jetzt eine neue Gabel, Vopo-Koffer, ein kleines Topcase, LimaTronic, Stahlflexbremsleitung , H 4 - Licht, neue Armaturen, diverse Relaisschaltungen und einen optimierten ETZ-Motor mit SKF-Lagern von Rudi Hehenberger. Den Originalmotor lagerte ich ein. Das Fahrzeug ist zum jetzigen Zeitpunkt (Juni 2006) gerade frisch eingefahren. Wenn die Konstruktion eines kleinen Gepäckträgers abgeschlossen ist, soll die ETZ als Tourenfahrzeug bei Soloreisen eingesetzt werden. Vom Fahrwerk, das einem groß gewachsenen Fahrer mehr Bequemlichkeit bietet als die TS, bin ich begeistert. Ich hätte mir schon vor 20 Jahren eine ETZ 250 kaufen sollen, aber damals gefiel sie mir optisch - noch - nicht.
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Eine hellblaue ETZ 251, Bauj. 1989, Eine grüne ETZ 250, Bauj. 1986 Eine rote TS 250/1, Bauj. 1980 Eine weiße Simson Schwalbe KR 51/1K, Bauj. 1976 Eine blaue Simson Schwalbe KR 51/1K, Bauj. 1977
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Meine Emme (ETZ 250) kaufte ich März 2000 restauriert von einem alten Bastler (übrigens gelernter Zweiradmechaniker). Sie war optisch eigentlich ganz nett anzuschauen aber bei näherem hinsehen halt eine von vielen. Spraydosenlack mit "Rotznasen" und vor allem technische Mängel auch an sicherheitsrelevanten Baugruppen, weckten in mir den Wunsch noch mal von vorn zu beginnen. Soweit nötig wurde wieder abgerüstet und mit überarbeiteten Teilen neu aufgebaut. Dabei habe ich ne Menge Teile, neu angefertigt. Andere Bauteile wurden, um das langweilige schwarz loszuwerden, verchromt. Die auf den Bildern sichtbaren "Lackteile" sind im übrigen nicht wie anzunehmen lackiert, sondern Pulverbeschichtet weil haltbarer gegen Kratzer und Schlageinwirkung. Entgegen der Meinung einiger "Speziallisten" sind Beschichtungen dieser Art heute mit einer herkömmlichen Lackierung, auch was den Glanz betrifft, durchaus vergleichbar. Auch die sogenannte "Orangenhaut" ist heute kein Thema mehr. Die Preise halten sich auch im grünen Bereich.MfG T. Heubel Emmentreiber besuchen: http://t.heubel.bei.t-online.de
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Ich bin schon immer ein Fan von MZ-Motorrädern gewesen. Ich bin schließlich mit
ihnen groß geworden, denn bis zur Wende lebte ich in Dresden. Aber wie das Leben so
spielt, hat es mich in den kleinen Ort Mandern in Nordhessen verschlagen. MZ-Motorräder
sind meine große Leidenschaft. Ich besitze eine ETZ 250 Bj 84, ein ETZ 250 Gespann Bj 85
und eine TS 150 Bj 78. Wenn ich mit meiner Emmie dann so um unseren schönen Edersee fahre,
fühle ich mich immer wie in meine Jugendzeit zurückversetzt.
Ich bin stolz auf meine Emmie und werde alles dafür tun, um sie stets am Laufen zu halten.
Sie war mein Jugendtraum den ich jetzt, nach 26 Jahren endlich ausleben kann.
Zweitakt Grüße euer Heiko Faust
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