MZ-Motorräder der TS Baureihe
 

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Die schwarze TS250/1 von Wolf-Ingo Seidelmann:

Die TS ist seit Neukauf im April 1978 bei Fa. Probst, Lauffen in meinem Besitz. Sie diente mir neben einer BMW R 100/7, die ich auch heute noch fahre, als sehr zuverlässiges Zweitmotorrad mit hohem Spaßfaktor. Im Laufe ihres 75.000 km währenden Lebens wurde sie als Enduroersatz auf den Militär- und Schotterpisten der Alpen über viele Jahre hinweg brutal misshandelt. Unvergessen bleibt ihr Einsatz als Packesel mit 85 kg Reisegepäck auf einer 10.000 km langen Urlaubsfahrt von den Lofoten zum Nordkap und weiter bis kurz vor Murmansk. In den Neunzigern wegen des Erwerbs einer Honda Dominator zeitweise stillgelegt, wurde die MZ nach der Jahrtausendwende auf einen SKF-gelagerten ETZ-Motor von Rudi Hehenberger, ETZ-Auspuff, Einzelsattel, neue Gabel samt Scheibenbremse, Stahlflexleitung, H 4 - Licht, diverse Relaisschaltungen und eine von der BMW übrig gebliebene Piranha-Zündung umgerüstet. Von Geländeorgien blieb die TS seitdem verschont, nicht aber von sportlichem Einsatz auf der Landstraße. Ein Kolbenfresser mit Sturz bei 130 kmh infolge zu magerer Bedüsung führte zu einem Krankenhausaufenthalt für den Fahrer, für die MZ jedoch zu einem Neuaufbau und damit zum jetzigen Zustand.

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Die blaue TS250/1 von Wolf-Ingo Seidelmann:

Die 1983 erstmals zugelassene TS wurde vom Erstbesitzer bei Tachostand 560 km wegen einer gebrochenen Schaltfeder und unerklärlicher Elektrikausfälle zwar unrepariert abgemeldet, aber über 18 Jahre hinweg nicht verkauft. 2001 bei Fa. Heumann in Lützelbach von mir zufällig entdeckt und spontan gekauft, besitzt die TS nun einen Bing-Vergaser, eine Duplexbremse der Honada CB 450, eine kontaktgesteuerte elektronische Zündung der Fa. Laubersheimer und zahlreiche Relaisschaltungen. Den originalen Motor lagerte ich ein und ersetzte ihn durch einen optimierten TS-Motor mit SKF-Lagern von Rudi Hehenberger. Ansonsten verblieb das Fahrzeug weitgehend im Originalzustand. Die MZ hat inzwischen 4.500 km auf dem Tacho und wird nur bei gutem Wetter zu gelegentlichen Tagesausflügen bewegt. Der niedrige Lenker sieht zwar gut aus, ist jedoch alles andere als bequem. Trotzdem bleibt er dran..

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Die TS250 von P. J. Messerig:

Es handelt sich bei der Maschine um eine 250er von 1976 mit 32mm Gabel und 4 Gang Motor. Ich habe nur eine Bugkanzel und eine Höckersitzbank draufgeschraubt. Mit den 16 Zoll Rädern sieht sie jetzt aus wie ein Kreidlermopped und fährt sich auch so, nur schneller.

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